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Auf dem „Großen Rundweg“
einmal um Hohegeiß

GPSies - Hohegeiß, Großer Rundweg
GPS Daten zum ruterladen


Der große Hohegeißer Rundweg
ist etwa 13 km lang und erfordert – je nach Wandertempo – etwa vier Stunden Wanderzeit.

Er verläuft in einem großen Bogen mit einigen Höhenunterschieden um den Ort herum und führt
zu besonders schönen Stellen der Umgebung.
Markierung:
Roter Kreis mit rotem Dreieck, darin zusätzlich das Hohegeißer Wappentier, die Geiß, und eine „5“.
Hinweis:
Diese Beschreibung für den „Großen Rundweg“ beginnt in der Kirchstraße bei der Tourist-Information.
Man kann aber auch an anderen Stellen „starten“,
z.B. beim Waldschwimmbad, bei der Wolfsbachmühle, beim Hotel „Panoramic“.

Von der Touristinformation gehen Sie auf der Kirchstraße nach Süden bis zur evangelischen Kirche
und biegen dort nach links ab auf die „Brockenblickstraße“.
Vom Ende dieser Straße führt der asphaltierte Weg,
auf dem der Rundweg weiter verläuft, nach rechts. Es lohnt sich aber, auf dem Wanderweg in der Verlängerung der Brockenblickstraße zunächst noch etwa 100 m weiter zu gehen und
dort am Brockenblick die Aussicht zu genießen.
Danach gehen Sie zurück zu dem asphaltierten Weg und auf diesem Weg an
der ehemaligen Grenze entlang,
vorbei an historischen Grenzsteinen, bis zur „Benneckensteiner Straße“.
Der Rundweg überquert die Straße und folgt dann dem schmalen „Zöllnerpfad“ durch die Bergwiesen
abwärts bis zur B 4. Westlich der Straße geht es weiter, auf dem Mittelberg entlang
(schöner Blick auf Hohegeiß),
weiter bis zum Waldrand, dort rechts abwärts ins obere Bärenbachtal und zum Waldschwimmbad.

Links vom Bad führt der Weg weiter abwärts, bis rechts ein Fahrweg abzweigt zur Straße Hohegeiß – Zorge.
Beim unteren Rand eines kleinen Parkplatzes wird diese Straße gekreuzt und
dann geht es auf der anderen Seite weiter („Oberer Alte-Damen-Weg“).

Nun geht es fast eben um den Hohegeißberg herum, bei einer Wegeteilung links
und dann auf breitem Forstweg abwärts:
Alte Bobbahn, Naturdenkmal „
Dicke Tannen“.
Bei der Info-Tafel kurzer Abstecher nach rechts in den oberen Bereich der „Dicken Tannen“,
dann auf der Alten Bobbahn weiter abwärts.
Auf einem etwa 600 m nach der Infotafel rechts abzweigenden schmalen Weg gelangt
man in den unteren Bereich
der „Dicken Tannen“. Der Weg führt nun ein paar Stufen abwärts, an einer weiteren Info-Tafel
und einer Sitzgruppe vorbei zu einem Steg über den Wolfsbach und hinauf auf die Wolfsbachstraße.
Auf diesem Forstweg geht es nach rechts aufwärts.
Über den Bach hinweg sind nochmals einige der Baumriesen zu sehen.

Man erreicht die Wolfsbachmühle (Einkehrmöglichkeit), geht links davon auf der Wolfsbachstraße weiter
und hält sich bei der nächsten Wegeteilung rechts.
Wo nach weiteren 300 m rechts der Weg durch das Gretchental
aufwärts führt zum Kurpark, bleibt man links auf dem Drosselweg bis zu einer Kreuzung 100 m
vor der „Heimathütte“(Jugendheim). Dort geht es nach rechts, durch die Bergwiesen,
bis hinter einer Bachüberquerung der Rundweg nach links abbiegt und die B 4 kreuzt.

In einer Allee führt der Weg aufwärts zu einem Parkplatz, am Rand rechts der Kleinert-Stein.
Der Rundweg führt zurück in den Ort, zur „Kirchstraße“.
Wo dann der Weg nach Sorge abzweigt (vor dem Haus Kirchstr. 48), verlässt man die Straße und wandert auf dem grasbewachsenen „ Grenzweg“ links aufwärts. Am Wegrand stehen rechts historische Grenzsteine
mit den Inschriften „HB“ (Herzogtum Braunschweig) und „KP“ (Königreich Preußen).
Man erreicht das Ende der „Brockenblickstraße“, geht vielleicht noch einmal nach links zum
Aussichtspunkt und wandert dann auf der Straße zurück in den Ort.

Ein Tipp für die Panoramic-Gäste:
Sie gehen die Straße vom „Panoramic“ hinunter zum Kurpark-Teich und dort links abwärts ins Wolfsbachtal.
Hinter dem unteren Pumpenhaus rechts abbiegen auf den „Drosselweg“ und
dann der Markierung des Rundweges „5“ bis zum Ende der Brockenblickstraße folgen.
Dort nicht rechts in den Ort (Kurverwaltung) abbiegen,
sondern weiter der „5“ folgen, um den Rundweg fortzusetzen und wieder zum „Panoramic“ zurückzukommen.

Weitere Informationen:

 

Die Evangelische Kirche „Zur Himmelspforte“ ist tagsüber geöffnet.
Vom Brockenblick bietet sich bei gutem Wetter eine schöne Aussicht nach Norden. Zu sehen sind
(von links nach rechts): Achtermann, Torfhaus-Sendemast, Wurmberg, Brocken, Hohnekamm.
Die Benneckensteiner Straße war nach 1945 durch die innerdeutsche Grenze gesperrt –
bis zur Grenzöffnung am 18. November 1989.
Auf den Hohegeißer Bergwiesen (teilweise unter Naturschutz), wachsen Trollblumen, Knabenkräuter, Arnika, Akelei , Bärwurz und andere Pflanzen der „Montanregion“.
Im Gebiet „Dicke Tannen“ stehen einige der ältesten Rottannen (Fichten) des Harzes, deren Alter auf etwa 350 Jahre geschätzt wird. So alt werden Fichten nur selten, und so sind hier neben mächtigen, noch stehenden Bäumen auch viele umgestürzte „Baumruinen“ zu sehen, die erst im Laufe von Jahrzehnten allmählich vermodern.
Wolfsbach, Wolfsberg: Wie überall im Harz, so lebten auch in diesem Gebiet Wölfe.
Im Bereich Zorge/Hohegeiß wurde der letzte Wolf im Jahr 1756 erlegt.
Wolfsbachmühle: Die 1701 gebaute Wassermühle war für die Hohegeißer die nächstgelegene Mahlmühle.
Nach 1900 wurde der Betrieb eingestellt und das Haus zur Waldgaststätte umgebaut.
Der Kleinert-Stein am Nordrand des Parkplatzes erinnert an Helmut Kleinert, der 1963 bei einem Fluchtversuch aus der DDR erschossen wurde.
Der Weg nach Sorge war nach 1945 gesperrt, bis zur Öffnung eines Grenzübergangs im April 1990.

Höhenparameter- Großer Rundweg
(Ausgangspunkt Panoramic)


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