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Mit dem Kinderwagen unterwegs
 

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Manche Eltern möchten gern wandern,
aber den „lieben Kleinen“ wird es nach einiger Zeit zu anstrengend, sie wollen gefahren werden.
Nun sind für die Kinderkarre nicht alle Wege unserer Umgebung geeignet, aber
auch hierfür können wir eine Reihe von Vorschlägen machen.


1.) Über den Lampertsberg

Auf gut begehbaren Forstwegen geht es über den Lampertsberg, südlich von Hohegeiß,
zwar zeitweise bergauf – aber dafür nachher auch wieder bergab.

Für diesen Rundweg startet man am besten auf dem Parkplatz am Waldschwimmbad
und folgt von dort fast immer dem Rundweg Nr. 7 (blaues Dreieck in einem blauen Kreis).

Erst geht es links vom Bad abwärts und nach 400 m auf der Lampertsbergstraße links aufwärts bis
zum „Grünen Dreieck“ (Schutzhütte). Jetzt auf fast ebenem Forstweg nach links,
unterwegs an mehreren Stellen Blick auf Hohegeiß, vor allem vom Rand
der links liegenden Lampertsbergwiesen.
Wo ein (roter) Rundweg Nr. 8 links in eine grasbewachsene Schneise führt,
bleibt man noch etwa 300 m auf der Lampertsbergstraße.
Dann links in einen breiten Forstweg abbiegen,
der zum Parkplatz  am Waldschwimmbad zurückführt.

(Unterwegs rechts vom Weg nochmals schöner Blick zum Ort).

Gesamtweg: ca. 4 km

2.) Um den Ebersberg

Wer eine längere Kinderwagen-Tour sucht, findet am Ebersberg einen Weg mit geringen Höhenunterschieden
Für diese Tour fährt man zunächst auf der B4 Richtung Braunlage, am Sportplatz vorbei,
biegt dann ab Richtung „Heimathütte“ und parkt vor der Grillhütte am Bechlerstein.
Bei der Wegetafel beginnt die Wanderung auf dem Rundweg Nr. 2 (rotes Dreieck im roten Kreis),
dem man bis zurück zum Parkplatz folgt.

Erst geht es rechts auf der nur anfangs asphaltierten Ebersbergstraße aufwärts
 und dann fast eben an der Nordseite des Ebersberges entlang,
vorbei am Standort der ehemaligen Ebersbergschanze,
 bis zum Nullpunkt (Schutzhütte).

Der dort links abzweigende Horizontalweg führt zunächst etwas aufwärts,
aber dann eben an der Ebersberg-Südseite entlang durch schönen Fichtenwald.
Vorbei am Hahnestein (Stempelstelle für die Harzer Wandernadel), ehe nach weiteren 300 m bei
der Willibald-Ihmann-Köte (Schutzhütte) die Wolfsbachstraße erreicht wird.

Von hier aus geht es links aufwärts und auf direktem Weg zurück zum Parkplatz Bechlerstein.

Gesamtweg: ca. 9 km

3.) Wolfsberg und Wolfsbachtal

Bei diesem Rundweg muss die Kinderkarre nicht zu sehr geschoben werden, und vor allem ist
diese Tour durch überwiegend schönen Laubwald zu jeder Jahreszeit lohnend
Mit dem Auto auf der Straße „Am Kurpark“ abwärts, an der Abzweigung zum „Panoramic“ vorbei,
noch 1 km weiter im Gretchental abwärts bis zum
„Ahornplatz" (links),
einem Holzlagerplatz mit einer Sitzgruppe vor einer Wegeteilung.
Dort kann der Wagen abgestellt werden, und nun geht es zu Fuß weiter:

Nicht im Wolfsbachtal abwärts (Richtung Wolfsbachmühle), sondern rechts leicht aufwärts
(Richtung Bechlerstein).
Nach 200 m verlassen wir das Wolfsbachtal und biegen links ab auf einen Forstweg,
immer am Hang des Wolfsberges entlang.

Beim Sattel (Schutzhütte) geht es rechts abwärts zum Neuen Teich (mit kleinem Wasserfall),
wir aber gehen links abwärts ins Wolfsbachtal, vorbei am Gebiet „Dicke Tannen“
(kleiner Abstecher über den Bach hinweg) – und dann in diesem Tal aufwärts:
 zur Waldgaststätte Wolfsbachmühle (Einkehr?) – zurück zum Auto.

Gesamtweg: ca. 4,5 km

Weitere Informationen:

Das „Grüne Dreieck“ ist eine Wegeteilung auf dem Lampertsberg. Zwischen den drei Wegen war früher eine kleine Rasenfläche, die bei einer Wegeverbreiterung verschwand.
Der Bechlerstein erinnert an den Kreisrentmeister Bechler aus Blankenburg, der dort 1886
im Schneesturm umkam.
Der Name „Nullpunkt“ ist nicht ganz geklärt. Wahrscheinlich stammt er aus der Zeit um 1860, als beim Bau der Straße Zorge – Braunlage hier ein Ausgangspunkt der Vermessungsarbeiten war.
Der Hahnestein ist ein Gedenkstein für den Hohegeißer Waldarbeiter Wilhelm Hahne, der vom 15. bis zum 85. Lebensjahr im Walde tätig war.
Eine Köte war früher die Unterkunft der Köhler, die den ganzen Sommer über im Wald Holzkohle herstellten.
Wolfsberg, Wolfsbachtal: Auch in der Hohegeißer Umgebung gab es Wölfe. Der letzte Wolf in diesem Gebiet wurde 1756 geschossen.
Der Sattel ist der Übergang vom Wolfsbachtal ins Steinbachtal. Wer seine Wanderung ausdehnen will,
wandert dort weiter zum Neuen Teich.
Die Wolfsbachmühle war eine um 1700 erbaute Getreidemühle, die um 1900 stillgelegt wurde und
heute eine beliebte Ausflugsgaststätte ist.

 

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