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 Wenn’s nur ein Spaziergang sein soll
 

  Nicht jeder Gast, der nach Hohegeiß kommt, möchte mehrstündige Wanderungen unternehmen. Darum
sollen hier einige Spaziergänge oder kleine Wanderungen vorgeschlagen werden, für die man kaum mehr
als eine Stunde braucht, teilweise auch weniger. Allerdings bringt es die bergige Lage von Hohegeiß mit
sich, dass auch kleinere Rundwege nicht völlig eben sein können. Aber die folgenden Vorschläge wurden
so ausgewählt, dass zu große Höhenunterschiede möglichst vermieden werden.

1.) Zum Brockenblick

  Der Brockenblick ist die Stelle in der nahen Umgebung des Ortes, von der man bei guter Sicht einen
besonders schönen Blick auf den Brocken und die ihn umgebenden Harzer Berge hat.

Von der Tourist-Information gehen Sie zunächst 100 m Richtung Kirche und biegen dann links auf die Brockenblick-
straße ab. Am Ende dieser Straße führt der asphaltierte Weg nach rechts. Dort gehen Sie jetzt noch nicht, sondern
zunächst in der Verlängerung der Brockenblickstraße noch etwa 100 m weiter zum
Brockenblick.

Danach gehen Sie zurück zu dem asphaltierten Weg und auf diesem Weg an der ehemaligen Grenze entlang (links
vom Weg war bereits DDR-Gebiet). Der Weg führt vorbei an einer
Reihe historischer Grenzsteine und einer hierher
versetzten DDR-Grenzsäule und kommt dann zur „
Benneckensteiner Straße
.

Etwa 50 m vor dieser Straße (vor Haus Nr. 6) biegen Sie rechts ab, kommen auf den Fußweg neben der Straße und
dann zur ev. Kirche (tagsüber meistens geöffnet zur Besichtigung oder stillen Andacht). Nach wenigen Schritten sind
Sie wieder bei der Tourist-Information.

Gesamtweg: knapp 2 km

   2.) Bergwiesenrundweg

          Dieser Weg mit vielen Informationstafeln zeigt im Sommer den Blumenreichtum der Hohegeißer Bergwiesen.

Wer aus der Tourist-Information kommt, geht zunächst nach links, vorbei an der Geiß, dem Hohegeißer Wappentier,
und dort die Hindenburgstraße hinunter, über die Kreuzung hinweg. Nach 200 m (vor einem Parkplatz) biegt der „Bergwiesenrundweg“ rechts ab in den Kurpark. Im Sommer haben wir rechts und links die Bergwiesen mit der Blütenpracht und zu allen Jahreszeiten einen schönen Blick auf Brocken und Wurmberg.

Wir bleiben auf diesem Weg, biegen weder rechts noch links auf die Treppen ab,
kommen an einem 
Insektenhotel vorbei und erst dort, wo ein Querweg in die Straße „Am Kurpark“ mündet, biegen wir links auf diesen Weg ab.
Oberhalb und links von den  Kurparkteichen  geht es abwärts, am  Wasserrad  vorbei und dann am Rand der Straße aufwärts Richtung „Panoramic“.

Die untere Hindenburgstraße wird gekreuzt, auf einem Wiesenpfad weiter, und bald danach gibt es schöne
Aussicht ins Wolfsbachtal und zum Südharz.  Über die Liegewiese geht es zur Straße „Gippe“ und dort links aufwärts zurück in die Ortsmitte.

                                                                 Gesamtweg: knapp 3 km


                                                                                3.) An der früheren Grenze

  Unmittelbar östlich vom Ort verlief jahrzehntelang die innerdeutsche Grenze. Wo früher unzugänglicher
Grenzbereich war, ist heute schönes Wandergebiet.

Von der Tourist-Information wandern wir an der Kirche vorbei bis zur Benneckensteiner Straße. Neben dieser Straße führt ein Fußweg dorthin, wo etwa beim Ortsschild früher die Grenze verlief.

Der Wanderweg links neben der Straße führt durch den Bereich der ehemaligen Grenzsicherungsanlagen und kommt
nach
200 m zum
Kolonnenweg“, einer „Straße“ östlich der Grenze.
Auf diesem Weg geht es links aufwärts, zum Brockenblick und dann
abwärts zur Straße Hohegeiß-Sorge. Jetzt nach
links bis zur Kirchstraße und dann (wieder links) zurück in den Ort.

Gesamtweg: ca. 2,5 km

Weitere Informationen:

Vom Brockenblick hat man bei gutem Wetter besonders schöne Aussicht nach Norden (Achtermann, Brocken,
Wurmberg …).
Die Benneckensteiner Straße war von 1945 bis 1989 durch die Grenze zur DDR versperrt. Der nur 3 km entfernte
Nachbarort war auf dieser Straße nicht erreichbar.
Die ev. Kirche ist sehenswert, auch wenn sie keine Holzkirche ist (was oft gesagt wird), sondern nach Harzer Bauweise
ein mit Holz verkleideter Fachwerkbau.
Die Geiß wurde zum Wappentier des Ortes, weil man bei dem Namen sofort an eine Geiß/Ziege denkt, auch wenn der Ortsname wohl völlig anders entstand.
Auf den Bergwiesen um Hohegeiß blühen im Sommer seltene Blumen, von denen viele unter Naturschutz stehen:
Arnika, Trollblume, Knabenkraut …
An dem „Bergwiesenrundweg“ durch Kurpark und Liegewiese gibt es auf einer Reihe von Schautafeln Informationen
über die Entstehung der Bergwiesen, ihre Bedeutung, Gefährdung und ihren Schutz.
Noch mehr Interessantes zeigt die kleine Anlage „Bergwiesenportal“an der Langen Straße (zwischen den Häusern 20
und 24).
Das „Insektenhotel“ ist ein Projekt der Harzklub-Kindergruppe, mit dem verschiedenen Insektenarten geeignete
„Unterkunft“ geboten werden soll.
Der Kolonnenweg ist eine aus gelochten Betonplatten angelegte „Straße“ für die DDR-Grenztruppen, etwa 100 bis
200 m
östlich der früheren Grenze.

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